Der Fall eines 40-jährigen Mannes, der an Depressionen leidet und durch das Angebot von REiNTEGRA seinen Selbstwert wieder finden konnte.
Thomas T. war schon immer ein sehr zurückgezogener Mensch gewesen, der Schwierigkeiten hatte, sich in der Gesellschaft zu recht zu finden und der am liebsten alleine war. Er litt wahrscheinlich schon seit Beginn des Erwachsenenalters an einer Depression, ohne es zu bemerken.
Thomas T. ist 40 Jahre alt und hatte einen gut bezahlten Job in einer Informatikfirma, doch er bemerkte immermehr, wie wenig ihn diese Arbeit befriedigte. In der Nacht konnte er kaum durchschlafen und in der Früh fiel es ihm immer schwerer aufzustehen. Auch in der Arbeit zog er sich noch mehr als bisher zurück, Gespräche mit Kollegen fanden immer seltener statt. Die Arbeitsleistung ließ plötzlich sehr nach, wasauch seinem Vorgesetzten auffiel. Schließlich einigte man sich, dieWochenstunden auf 20 zu reduzieren, aber auch das schaffte Herr T. nicht. Hinzu kamen massive Selbstzweifel und starke Minderwertigkeitsgefühle. Gedanken wie „Ich bin ein Versager“ oder „Wozu lebe ich überhaupt“ beschäftigten ihn und ließen ihn nachts nicht schlafen.
Herr T. lebte alleine, seine Mutter meinte „Er müsse sich nur zusammenreißen, jeder hätte mal eine schlechte Phase“. Herr T. suchte seinen Hausarzt auf, um Schlaftabletten zu bekommen. Dieser erkannte jedoch sehr bald die dahinter stehende psychiatrische Erkrankung einer „Depression“ und leitet die Behandlung über zu einem niedergelassenen Facharzt für Psychiatrie. Nach einem stationären Krankenhausaufenthalt auf Grund massiver Suizidgedanken begab sich Thomas T. nunmehr in ambulante psychiatrische Behandlung.
Nachdem sich die Symptomatik besserte und seinpsychischer Zustand annähernd stabil war, wurde ihm das Angebot der „Beruflichen Rehabilitation“ bei REiNTEGRA nahe gelegt. Herr T. Beginnt jetzt wieder langsam eine regelmäßige Tätigkeit auszuüben und sich den Anforderungen des Berufslebens zu stellen. Die RehabilitationstrainerInnen sind immer wieder damit konfrontiert, dass Herr T. bei den kleinsten Rückschlägen an seiner Person zweifelt und den gesamten Rehabilitationsprozess in Frage stellt. Vor allem dann zieht er sich noch mehr zurück und kommt manchmal sogar mehrere Tage nicht zur Arbeit. In letzter Zeit gelingt es aber immer häufiger ihn in den Arbeitsprozess einzubinden und ihm eine positive Lebensperspektive zu vermitteln. Seine Tätigkeit im Bereich des Erhaltungs-Handwerkes zeigt ihm, dass er zu Leistungen nach wie vor fähig ist und er sein Leben wieder etwas Wert sind.